Project Glück Auf 2016 – Das Giga Event auf Zeche Zollverein

Aus unserem Log:

Als der GCV Ruhrgebiet das Project Event in den Pott holte war für uns klar: Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. Als Helfer waren wir auf „Frühschicht“ mit der Betreuung des Infostands betraut und möchten unsere Erlebnisse und Eindrücke aus dieser Sicht schildern.

Nachdem wir am Helfertreffpunkt eingecheckt hatten, erwartete uns nach der Umkleide die erste Überraschung. Der Infostand war bereits mehrreihig von Wartenden umringt, die T-Shirts und Coins erwerben wollten. Doch starten konnten wir noch lange nicht, denn ohne Strom funktioniert die beste Kasse nicht. Das entsprechende Kabel zum Verteiler zurückverfolgt zeigte die Ursache: Mangels freier Anschlüsse hatte jemand den Stecker gezogen und stattdessen sein eigenes Kabel eingestöpselt. Als endlich der Verkauf startete offenbarte sich das nächste Nadelöhr, mit einer Kasse werden wir der Nachfrage wohl kaum Herr werden. Das muss sich die Kasse wohl auch gedacht haben und zeigte, es war vielleicht der vierte Kassiervorgang überhaupt, ein beleidigtes „E-02“ im Display und ließ sich auch nicht mehr zur Mitarbeit überreden. Zu diesem Zeitpunkt kam uns die Stimmung in den Sinn, die sich unter den Wartenden ausbreitet, wenn es beim örtlichen Discounter an der Kasse nicht schnell genug geht. Aber unsere Geocacher blieben gelassen. Und deshalb müssen wir uns hier einmal für die aufgebrachte Geduld des weiteren Wartenmüssens bedanken. Schließlich erteilte die ORGA die Freigabe zur vereinfachten Verkaufsabwicklung, und endlich konnte unser Verkaufsteam zeigen, was in ihm steckt. Innerhalb der ersten Stunde war der größe Ansturm gewältigt und vor dem Ende der zweiten waren wir bereits restlos ausverkauft.

Zwischen schwarzen blauen, braunen, roten T-Shirts mit unterschiedliche Größen von S bis 5XL und Giga-, Stahl-, Kohle-, und Anton-Event Coins, wurden wir Helfer mit Kaffee und belegten Brötchen versorgt. Außerdem gab es einen Bratwurst-Gutschein, eine Wasserration, Helfer-T-Shirt und -Eventcoin, so dass die insgesamt 300 Helfer auch gut entlohnt worden sind. Nach vier Stunden war dann Schichtwechsel und wir konnten uns dem gemütlicheren Teil der Veranstaltung widmen. Der Auftritt der Dosenfischer war einer unserer Highlights, aber auch Alex aus dem Westerland konnte mit einem tollen Auftritt überzeugen.

Auf der Pressekonferenz wird die Zahl der Teilnehmer zwischen 9.000  und 11.000 Geocacher angegeben, wobei mit 9.000 die Anzahl der ausverkauften Bändchen angegeben wurde.

 

 

Herausforderung – Echtzeitcache

Echtzeitcaches sind ein Must-have für ambitionierte Geocacher und beliebte Trophäen. Grundsätzlich geht es darum, eine oder mehrere Aufgaben „gegen“ die Zeit zu lösen. Ein bekannter Vertreter dieser besonderen Spezie ist der 24-Echtzeit-Action-Synchroncache (GC1AGHB). Zwei Außenteams werden quer durch Frankfurt gejagt, um die jeweils gestellten Aufgaben in einem engen Zeitfenster zu lösen. Unterstützt werden sie dabei von einem Innenteam, welches sowohl die Aufgabenstellungen weitergibt, als auch zu den Lösungen beitragen soll. Das Spiel ist mit einer begleitenden Geschichte verknüpft und die aufzusuchenden Orte, sind entsprechend des ÖPNVs ausgewählt. Wo es als nächstes hingeht, erfährt man in der Regel erst nach jeder Teillösung. Die Uhr tickt dabei erbarmungslos: verliert man zu irgendeinem Zeitpunkt das Rennen gegen die Zeit ist das Spiel aus! Der Owner empfiehlt deshalb, für die Terminreservierung gleich zwei aufeinanderfolgende Tage zu buchen. Nicht selten treten zu diesem Abenteuer Teams bis zu einer Gesamtstärke von zwanzig Personen an, obwohl die Mindestteilnehmerzahl (optimistisch!) mit drei angegeben ist. Geboten werden jedenfalls gute fünf Stunden (stressigen) Spielspaß. Neben 24 gibt es mittlerweile auch eine Reihe anderer gute, weniger gute, schwierige und einfache Echtzeit-Caches. Die Suchmaschine deines Vertrauens hilft bei der Suche nach den Listings, die zugehörigen Dosen zu finden ist in der Regel anspruchsvoller. 🙂

Ein weiterer Vertreter, durch Groundspeak als „Geocache of the Week“ gekührt, wird nachfolgend beschrieben.

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Herausforderung – Die GC-Meisterschaft

 Einmal im Jahr findet auch beim Geocaching eine deutsche Meisterschaft statt. Zu diesem Wettbewerb treffen sich Cacher-Teams die eine Herausforderung suchen und sich mit Gleichgesinnten messen möchten. Die Anzahl der Teams ist begrenzt und sollten mehr Anmeldungen eintreffen, müssen sich die Teams in einer Vorrunde, die meistens Mystery-lastig ist, qualifizieren. Ein Team besteht grundsätzlich aus maximal fünf Teilnehmern. Da es bei der Meisterschaft keine festen Disziplinen gibt, sollten sich die Teams mit möglichst breitem Erfahrungsschatz aufstellen. Die Teilnahme ist in der Regel mit einem geringen Kostenbeitrag versehen und hat auch einen kleinen Haken: Die Sieger verpflichten sich die nächste Deutsche Geocaching Meisterschaft auszurichten. 🙂

Fünf, bezogen auf die maximal Anzahl an Teilnehmern pro Team ist offensichtlich auch ein 5 + X. Einige Teams haben sich in der Vergangenheit, beispielsweise bei der Qualifikation, mit einem externen Rätselteam verstärkt. X ist dabei beliebig groß.Mit diesem Backgroundteam waren sie dann online verbunden und konnten Aufgaben weiterdelegieren. Leider wird das bis heute nicht offen kommuniziert.  Ein Teilnehmer antwortete mir mal auf diese Situation angesprochen: „Regeln machen doch nur Sinn, wenn die Einhaltung überprüfbar ist.“ Wobei ich doch eher der Meinung bin, dass für diesen Wettkampf die Akzeptanz der Regeln über die Fairness, also der Fairplay-Haltung gegeben sein sollte.

Im Mai diesen Jahres wird in Hannover um den 13. Meisterschaftstitel gerungen. Wer sich für die Meisterschaft interessiert, findet weitere Informationen auf der Webseite:
www.gc-meisterschaft.de

Viel Spaß beim Schauen des Teaser! DOSENWAHN. GRÜN. URBAN.

Mysterys – Lösungshilfen II

„Professor“ Kuhwaidi dozierte auf verschiedenen Events über Cache-relevante Themen. Die Präsentationen der Cacherhochschule sind hier als PDF-Dokumente herunterzuladen und zum Selbststudium dringend empfohlen. Mysterys werden hier behandelt:

CHS1 – einfache Verschlüsselungen

CHS2 – polyalphabetische Verschlüsselungen

CHS5 – In Bildern versteckte Informationen finden Teil 1

CHS6 – In Bildern versteckte Informationen finden Teil 2

CHS15 – Sammlung von Lösungshilfen

Dem Geocacher Kuhwaidi sei gedankt!

Mysterys – Lösungshilfen I

Der Saarfuchs pflegt auf seiner Seite eine gut sortierte Link-Sammlung. Damit wird man wohl an die 90% aller Mysterys lösen können.

Anfänger?
Allerdings bedeutet es nicht, dass jeder Anfänger nun auch alle Rätsel gelöst bekommt. Denn in den Regel liegen die Schwierigkeiten bei den harten Rätseln nicht darin einen Code zu entschlüsseln, sondern eher darin zu erkennen, welcher Code etc. überhaupt gefordert ist. Die Anwendung der Tools ist dann eher nebensächlich. Fürs Erkennen ist ein guter Erfahrungsschatz an gelösten einfachen Mysterys von Vorteil. Im Schwierigkeitsgrad klein anfangen und langsam steigern vermeidet Frusterlerlebnisse.

Ich komme nicht weiter, was nun?
Manchmal hilft es, ein Rätsel einfach mal beiseite zu legen. Manchen kommt die richtige Idee dann unter der Dusche, beim Schuheputzen, beim Bügeln oder beim Autowaschen. Bleibt auch so der Geistesblitz aus, kann man an den Owner schreiben und um einen Tipp bitten. Dabei ist es von Vorteil, wenn man ihm seine gescheiterten Lösungsansätze kurz vorstellt. Ein kurzes „Ich krieg dein Rätsel nicht gelöst, hast du einen Tipp für mich?“ kommt meistens nicht so gut an.

Warum sich FB Hilfeanfragen verbieten
In Facebook Gruppen und auch bei anderen GC-Netzwerken werden auch schon mal gerne Hilfeanfragen zu Mysterys gestellt. Sofern diese dort auch beantwortet werden, steht die Lösung ab dann „öffentlich“  dort niedergeschrieben. Das ist nicht im Sinne der Owner und derjenigen, die die Rätsel gerne selber lösen möchten. Lässt sich eine FB Hilfeanfrage nicht vermeiden, sollte man den Beitrag zumindest auch kurzfristig wieder löschen.

Loggen von Mysterys
Wer Lösungshilfe in Anspruch genommen hat, gibt auch einen entsprechenden Hinweis im Logeintrag. So zumindest die Netiquette aus vergangenen Tagen. Beim Loggen sollte man darauf achten, dass der Text nicht gewollte oder ungewollte Hinweise auf das Rätsel gibt.

Die Treppchenplätze
Mysteryfans stellen sich untereinander auch gerne in den Wettbewerb ein neues Rätsel als Erste(r) gelöst und geloggt zu bekommen. Viele Owner geben deshalb solange die Treppchenplätze nicht vergeben sind, zwecks fairer Wettbewerbsbedingungen keine Lösungshilfen.  Wer sich an der Mystery-Jagd beteilt, setzt sich den neuen Mystery auf die Watch-Liste. So erfährt man zeitnah, wenn der Owner etwas am Listing/Rätsel ändert. Die Owner sollten für diesen Fall nämlich Änderungen/Ergänzungen per Note verkünden.

Eigene Mysterys?
Du hast eine Idee zu einem eigenen Mystery. Schön! Überlege, ob du einen erfahrenen Mysteryfan aus deiner Homezone um einen Betatest bittest.

Trackables – Loggen und mehr

Grabbed-it-failIm Cachewiki (http://www.cachewiki.de/wiki/Loggen_von_Trackables) ist der Umgang mit Reisenden eigentlich gut beschrieben. Allerdings stellen wir fest, dass immer häufiger dem Vorbesitzer der Trackable aus dem Inventar gegrabbt wird, sofern dieser ihn noch nicht abgelegt hat. Mal aus Ungeduld oder aber auch aus Unwissenheit über die richtige Vorgehensweise.

Die Etikette im Wiki würden wir allerdings noch um Punkte ergänzen:

Als Daumenregel gilt Reisende innerhalb von zwei Wochen wieder abzulegen.

Achte auf die Reisewünsche des Trackable-Owners.

Für das Ablegen eines Reisenden ist nicht nur die Dosengröße entscheidend. Wir legen Trackables nur da ab, wo wir das Versteck als „muggelsicher“ einschätzen.

Wenn einer unserer Trackable-geeigneten Caches gemuggelt wird, kennzeichnen wir in großer Schrift das neue Logbuch mit „Keine Trackables ablegen“ oder wir legen vorläufig einen Petling aus. Falls sich kein anderes Versteck anbietet, können wir so den Cache über einen Zeitraum beobachten und unnötige Verluste vermeiden.

Übrigens, wer als Cache-Owner ein TB-Hotel plant, sollte sich besonders gute Gedanken über die Verstecksicherheit machen.

Tipps für eigene Reisende:

Kennzeichne deinen Trackable eindeutig als solchen, um eine Verwechselung mit einem Tauschgeschenk zu vermeiden.

Überlege dir gut welchen Gegenstand du auf die Reise schickst. Der Cache-Alltag ist rauh und nicht besonders gut für zerbrechliche Gegenstände wie beispielsweise Porzellanpüppchen geeignet.

Höherwertige Coins eignen sich besser als Sammelgegenstand. Auf der Reise gehen sie am häufigsten „verloren“.

Wer besucht welches Event am 29.02.2016?

Letzte Chance * Yeah! tandem annus bissextus * Ein überflüssiger Tag *  Souvenir Sunset * 365 Tage sind nicht genug! * Leap Day – Frühstück-Edition * Möge der Tag mit uns sein *

Zum Schalttag sind viele Events geplant, weil Groundspeak für die Teilnahme großzügig einen „Orden“ spendiert.

Wer besucht welches Event am 29.02.2016?

Wir werden, sofern nichts dazwischen kommt, das Souvenir Sunset (http://coord.info/GC69CGF) auf der Halde Haniel besuchen. Die Halde ist einer unserer Lieblingsorte, auch ohne Geocaching, weil man hier bei klarer Wetterlage einen herrlichen Blick über das Ruhrgebiet genießen kann.

10 Gründe die für den Volkssport Geocaching sprechen?

Wird der neue Volkssport Geocaching der Gesundheit der Deutschen guttun? Betrachtungen zum Thema von Helmut König.

Wenn Krankenkassen und die Bundesregierung das Gesundheitsbewusstsein und Gemeinwohl der Bevölkerung unterstützen wollen, sollten sie sich neben anderen Sportarten intensiv mit Geocaching beschäftigen. Eine Generation von Coach Potatoes verlässt im Moment seine bequemen Sofas und begibt sich auf Erkundung in den Wald – und das bei fast jedem Wetter.

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